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zum TextOdy bei den Adventslesungen im Theater Überzwerg

Von Heulsusen und wilden Hähnen [...]

Von SZ-Mitarbeiterin Alexandra Raetzer


Saarbrücken. Tränen der Rührung deuteten sich in den Augenwinkeln etlicher Zuhörer an, als Barbara Dunkel am Samstag bei der Adventslesung im Theater Überzwerg ihr erstes Lied anstimmte. Begleitet von Wolf Giloi am Klavier sang sie von einer Mutter, die am Bett ihres schlafenden Kindes ihre Gedanken, Hoffnungen und Segenswünsche ausspricht. Nachdenkliche und kluge Worte voll inniger Liebe. Bei der anschließenden Lesung aus Timo Parvelas Kinderbuch „Ella in der Schule“ flossen schließlich tatsächlich Tränen – so sehr mussten die Kleinen und Großen im voll besetzten Theatersaal lachen. Das lag zum einen an dem pointenreichen Text des finnischen Autors, vor allem aber am urkomischen Vortrag von Isabelle Groß de García und Frank Busch von der Gruppe TheaterTaxi. [...]

Humor vom Feinsten in gereimter Form steuerte Ody alias Gregor Köhne bei, darunter die Geschichte vom Engelchen, das auf der Suche nach der Krippe versehentlich im Hühnerstall landet, und – der Flügelchen wegen mit einer hübschen Henne verwechselt – den liebestollen Hahn in Wallung bringt.

Auch Zeichner Bernd Kissel, der während der Lesung an einem Tisch auf der Bühne saß, konnte sich mehrfachen Schmunzelns nicht erwehren, brachte aber aller Ablenkung zum Trotz ein Bild zu Papier, das – so will es die Adventslesungstradition des Theaters Überzwerg – am Ende für einen guten Zweck versteigert wurde.


zum TextDas HühnchenTrio mit Heinz Erhardt

Die Premiere im Mai 2011 im SCHMIT-Z war schon klasse, aber die Oktobervorstellung im Casino am Kornmarkt der Hammer. Ein ausverkauftes Casino ... 135 gutgelaunte Menschen, die uns den Abend versüßten und zur Hochform auflaufen ließen.

Herzlichen Dank ans Publikum und an Ingo Popp vom Casino, der sich traute, uns auf die Bühne zu lassen.

Damit haben wir den Zuschauerraum dieser schönen Kleinkunstbühne schon zum zweiten Mal bis auf den letzten Platz gefüllt. Das macht das HühnchenTrio schon auch ein bisschen stolz. ;-)



zum TextReim und RausGrandios: Ody, Dunkel & Giloi

die Saarbrücker Zeitung (KeK) am 09.05.2011:

"Reim und Raus'', ein Großereignis der Kleinkunst auf dem Theaterschiff

Saarbrücken. Großartig. Mehr möchte man eigentlich gar nicht sagen zu diesem im wahrsten Sinne des Wortes tierisch guten Liederabend und schlicht empfehlen: Hingehen, verquere Frühlingsgefühle entwickeln, Tränen lachen und heulen. Und sich fragen, wie dieser fabelhafte Ody alias Gregor Köhne es schafft, in seinen Gedichten mit rabenschwarzem Humor Köter und langweiliges Ehegespons um die Ecke zu bringen und gleichzeitig so wahrhaftig und anrührend von Liebe und vom Sterben zu reden, dass einem das Wasser im Auge steht.

Ein echter Glücksfall

Bei "Reim und Raus", das am Samstag auf dem Theaterschiff Maria-Helena Premiere feierte, teilt er sich die Bühne mit Barbara Dunkel und Wolf Giloi - ein echter Glücksfall, eben weil das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit unterschiedliche Emotionen weckt und dabei so völlig unprätentiös und gefühlsunduselig daherkommt. Dieser Abend hat alles: bitterböse Überraschungs-Pointen, unverkitschte Liebeslyrik und hemmungslos komische (Schüttel-) Reime, die ihren Autor als legitimen Nachfolger von Busch, Morgenstern, Ringelnatz und Erhardt ausweisen. Eine wunderbare Sängerin, die für jede Stimmung den richtigen Ton findet und ihr komödiantisches Talent ausspielen darf; grandios etwa Barbara Dunkels Kür als Eiskunstlauf-Reporterin. Einen klasse Pianisten, der mitalbert und Odys Poesie kongenial vertont hat. Und einen Dichter, der mit seiner trockenen Vortragsart jegliches Pathos im Keim erstickt. Grandios. Hingehen!



zum TextOdy im Deutschunterricht

Darüber freut er sich besonders!

"Ein Paket voller Leseangebote regt die Auseinandersetzung mit literarischen Texten zum Thema «Tiere» an. Zentrales Element in jedem Paket ist der Kinderroman «Steinadler». Ein vielseitiges Angebot an ganz unterschiedlichen Texten zu Aspekten des Themas Tiere findet sich in der Broschüre. Im Paket enthalten sind zusätzlich vier Minibooks, die die Lernenden anhand von Kurztexten zu Eigenaktivität anregen. Ein Leporello mit konkreten Vorschlägen, zur szenischen Umsetzung der Texte in der Klasse rundet das Angebot ab." (Schulverlag Plus, Bern, 2011)

Im Minibook "Tierische Gedichte" repräsentiert Ody das Thema Haiku mit den Texten "Reiher", "Kakadu" und "Orang-Utan", zauberhaft illustriert von Franziska Nyffeler.



zum TextWortsalon

Wortkünstler stellen in der Nauwieser Neunzehn in Saarbrücken aus

Ruth Rousselange & Ody lasen gemeinsam am Samstag, dem 26. Februar, ab 20:00 Uhr



Saarbrücker Zeitung, 28. Februar 2011
Dichter, gehängt und zum Anfassen
Eröffnung des "1. Saarbrücker Wort-Salons" lockte viele Neugierige - Es folgt eine Woche voll poetischer Tage

Seit Freitag hängen dort überlebensgroße Fotografien von Saarbrücker Dichterinnen und Dichtern, versehen mit einer Auswahl ihrer Texte. Lyrik ist ebenso dabei wie Kurzgeschichten, Erotisches gesellt sich zu Ernstem, Heiteres zu Hintergründigem. Mit ihrer ungewöhnlichen Form der Literatur-Präsentation wollen Ruth Rousselange, Anni Tasdottir, Rike Reinau, Nelia Dorscheid, Mark Heydrich, Joachim "Puma" Schmitt, Jutta Adam, "Herr Martinelli", Gregor "Ody" Köhne, Peter Kleiß und Gerd Heger Lust aufs Lesen machen - in unverkrampfter Atmosphäre, fernab vom üblichen Zeremoniell der klassischen Dichterlesung.

"Zwei 'diensthabende Dichter' sind während der Öffnungszeiten immer anwesend", kündigt Gerd Heger an, der die Idee hatte, einen "Saarbrücker Wort-Salon" zu veranstalten. So können Besucher nicht nur ungestört von Werk zu Werk schlendern, sondern auch die dazugehörigen Autoren persönlich kennen lernen.

"Eine gute Idee! Mich spricht das sehr an", sagt Monika Horn, die gleich den Eröffnungsabend nutzte, um sich im "Wort-Salon" umzusehen.

Eine Entdeckung machte sie mit Mark Heydrichs Text "Die Mutter". "Das passt genau auf meine Mutter - dabei werde ich jetzt 60 und der Autor ist ein junger Mann", stellt Monika Horn verblüfft fest.

In einem Korb mit der Aufschrift "Geschenkte Worte" liegen kleine, mit Gummi umwickelte Papierrollen. Jeder Besucher darf ein "Los" ziehen und die literarische Überraschung von einem der beteiligten Poeten mit nach Hause nehmen.

Eine von vielen guten Ideen, mit denen der "Saarbrücker Wort-Salon" aufwartet. Auch tägliche Lesungen und Abendprogramme sorgen für Abwechslung: Jeden Nachmittag von 16.30 bis 17 Uhr liest die bekannte Vorleserin Henny Kihm Gedichte der am "Wort-Salon" beteiligten Poeten. Jeden Abend ab 20 Uhr gibt es Performances, kleine Lesungen und Musik.

"In dieser Mischung hat es so etwas in Saarbrücken noch nicht gegeben", sagt Ruth Rousselange. "Der Wort-Salon bietet die Möglichkeit, das literarische Leben in dieser Stadt in sehr komprimierter Form kennen zu lernen. Mir selbst macht es Spaß, in Kontakt mit Lesern und anderen Autoren zu kommen und mich mit ihnen auszutauschen."

Bei der Eröffnung am Freitagabend gaben alle Poeten Kostproben ihrer Kunst und bekamen dafür im voll besetzten Raum begeisterten Applaus. Da konnte man sich kugeln bei Odys spitzfindigen Schüttelreimen, in denen der Eisbär zum Schweißbär, Heißbär oder Werweißbär wird, sich erfreuen an den überraschenden Spitzfindigkeiten von "Herr Martinelli" und am gekonnten Vorlesen von Marc Heydrich, Nelia Dorscheid und den anderen - oder eben an Ruth Rousselanges feinsinnig vorgetragenem Gedicht über Aschenputtels wahre Wünsche - aus dem nämlich stammt unser oben zitierter Auszug. rae/red

25. Januar 2011 bis 06.März 2011
Nauwieser Neunzehn
Nauwieser St. 19
66111 Saarbrücken


zum TextOdys Romeo und Giulia

Gereimte Liebesgeschichte auf dem Theaterschiff

Saarbrücker Zeitung, 30.11.2010

(K)ein Hühnchen wird zur Sau gemacht

,,Romeo und Giulia”, unterhaltsam wie selten: Happy End auf dem TheaterschiffRomeo ist ein Hühnchen, seine Angebetete ein rosiges Schwein. In seiner Bearbeitung von Shakespeares Liebesgeschichte hat Ody sich sehr viele Freiheiten genommen – und dem
Publikum viel Spaß bereitet.

Sehnsuchtsvolles Verlangen, kindlicher Überschwang und tiefe Verzweiflung – selten hat man im Theater Gelegenheit, derlei Seelenzustände aus unmittelbarer Nähe in den Gesichtern der Schauspieler zu lesen. Anders in „Romeo & Giulia“, der neuesten Produktion des Trios Gregor
Köhne, Frank Lion und Wolf Giloi, die am Samstag auf dem Theaterschiff ihre vielbeklatschte Premiere erlebte.

Denn Regisseur Frank Lion macht einen „Laufsteg“ inmitten der Zuschauerplätze zur Bühne. Hier spielt die Handlung, die – sehr frei nach Shakespeare – die berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur erzählt. Wobei die amourösen Verstrickungen ins Reich der Tiere verlegt und die Tragödie zur Komödie wird

Der gereimte Text und die musicalartigen Songs (Texte: Gregor Köhne, Musik: Wolf Giloi) machen den Theaterabend zum tierischen Vergnügen: "Das Näschen, wie ein kleines Döschen, das bisher keinen Stecker fand", schwärmt Hahn Romeo von der Schönheit seiner angebeteten Sau, die ihrerseits bekennt "Es zittert mir in meinem bauche, doch nicht vom Böhnchen, nicht vom Lauche".

Dank feiner Zwischentöne und der schauspielerischen Leistung des Darsteller-Quartetts driftet das Stück trotz deftiger Komik und manch kitschverdächtiger Melodie nicht in Richtung Klamauk ab und lässt das Publikum nicht nur lachen, sondern auch mit den Liebenden bangen. Denn Giulia ist wirklich zum Anbeißen und von Meike Ruby so zauberhaft gespielt, dass man dem knabenhaften Romeo (herrlich: Ralf Peter) zu seiner Wahl nur gratulieren kann. Als ekelhafter Eber Haché läuft Vincenzo di Rosa zur Hochform auf, wenn er im Plüschpelz mit Macho-Sonnenbrille rock’n’rollend seine Männlichkeit besingt.Gabriele Bernstein überzeugt als gestrenge Schwester Romeos ebenso wie als sexy Hühnchen,das mit seiner Schnapsidee, Giulia mittels Schlafmittel scheinbar ins Reich der Toten zu befördern, versehentlich das tragische Ende von Romeo und Giulia heraufbeschwört. Doch auch hier nimmt sich Autor Ody die Freiheit, Meister Shakespeare ein Schnippchen zu schlagen und beschert dem Publikum das, was es am Ende dieses im besten Sinne unterhaltsamen Abends zurecht erwartet: Ein Happy End.


Premiere: 26.11.2010, Saarbrücken



zum TextOdy-Portrait im SR-Kulturspiegel

HIER geht 's zum Bericht!

Romeo und Julia auf dem Bauernhof

Der deutsche Dichter Gottfried Keller hat das Drama Mitte des 19. Jahrhunderts aufs Land verlegt: auch "Romeo und Julia auf dem Dorfe" bleibt angesichts der Unbelehrbarkeit ihrer Clans nur der gemeinsame Selbstmord.

Der Lyriker, Liedtextschreiber und Bühnenautor Ody alias Gregor Köhne ist bei der Übertragung des Dramas aufs Land noch radikaler vorgegangen. Romeo La Poulette ist nämlich ein Hahn und Giulia du Bon Gout eine Sau. Nun ist die gesellschaftliche Kluft zwischen Hühner und Schweinen um einiges tiefer als die zwischen zerstrittenen Familien. Umso gespannter darf man sein, wie weit Romeo & Giulia auf dem Bauernhof es bringen mit ihrem Wunsch, eine große Liebe durch heimliche Vermählung zu krönen.

Da das Ganze auf einem zum Theater umfunktionierten Saar-Lastkahn stattfindet, dem Theaterschiff Maria Helena nämlich, dürfte klar sein: tierischer Ernst wird hier wenig helfen.

Autor Gregor Köhne, der sich im Anklang an den Hund im Garfield-Comic Ody nennt, arbeitet nach dem Erfolg von " Paulinchen reist zum Regenbogen" zum zweiten Mal mit der TheaterCompagnie Frank Lion und dem Komponisten Wolf Giloi zusammen.

Eigentlich ist der gebürtige Solinger Ody, der im Saarbrücken lebt, Gärtner und Landschaftsarchitekt. Dass er dreimal hintereinander (2001- 2003) den Wilhelm-Busch-Preis gewonnen und 2010 ein Lyrikprogramm mit Texten von Heinz Erhardt auf die Bühne gebracht hat, lässt erwarten: Dieser Dichter hat einen ganz speziellen Humor. Davon hat sich "kulturspiegel"-Autor Karsten Neuschwender schon vor der Premiere überzeugen können.

Ausstrahlung: Mittwoch, 24.11.2010, 18:50 Uhr
aus SR-Online: Die Themen im kulturspiegel


zum TextKay Löfflers Kleines Männerhasserinnenbuch

Odys Textbeiträge: "Affekt" und "In Frühlingslaune"

Nach "Kay Löfflers Kleines Frauenhasserbuch" liegt nun die Anthologie der Männerhasserinnen vor. Sie zeichnet ein ironisch, makabres Bild des Mannes, das von unzähligen, Kolleginnen und Kollegen in bunten Farben geschildert wurde.

Engelsdorfer Verlag, 2010
ISBN-13: 978-3-86901-948-2


zum TextReim und RausOdy trifft Dunkel & Giloi

Mit "Reim und Raus" in der Musikhochschule
anlässlich des KulturMeilenFestes


"Die Sängerin Barbara Dunkel und der Pianist Wolf Giloi bewiesen wieder einmal ihre "EIGENARTigkeit": Sie interpretierten charmant ausgewählte Texte des Saarbrücker Dichters" (SR 30.08.2010) und Ody selbst rezitierte vor übervollem und zudem begeistertem Hause.

Eins von Odys absolutes Highlights unter seinen bisherigen Auftritten.
Besten Dank für die Einladung des Saarländischen Rundfunks.
Saarbrücken, 29.08.2010



zum TextSRinfo

Ody im Saarländischen Rundfunk in der KabarettZeit

"ODY alias Gregor Köhne gestaltet Texte, Bilder und Gärten und lebt in
Saarbrücken. In seinen Gedichten offenbart sich nicht nur sein phänomenales Rhythmus- und Sprachgefühl, sondern auch sein Sinn für Situationskomik sowie seinen ausgesprochenen Hang zum schwarzen Humor. Viele seiner Gedichte hat er in kleinen Heften und in der unlängst als Buch erschienenen Sammlung
„Querbeet“ veröffentlicht; einige davon und einige bisher unveröffentlichte, sind
nun jeden Samstag in der KabarettZeit zwischen 19 Uhr 4 und 20 Uhr auf SR 2
KulturRadio zu hören – gelesen vom Autor persönlich. Die KabarettZeit ist
stolz, auf diese Weise einen ortsansässigen und urkomischen Künstler präsentieren zu können."
SRinfo, 5/2010



zum Text"Ody - Querbeet"

Odys Texte in einem Best Of
Ody-Querbeet

Ziemlich stolz und auch glücklich ist Ody auf und mit seiner ersten Buchveröffentlichung.

Seine Texte überzeugten den kleinen, aber feinen Thaleia Verlag aus dem saarländischen Sankt Ingbert, der nunmehr ein 160-seitiges Best Of herausgebracht hat.

Gewidmet ist das Buch Odys Eltern, die im Erscheinungsjahr ihre Goldene Hochzeit gefeiert hätten und seinem "Schwesterherz".

"Eine liebevolle Familie, in die man hineingeboren wird, ist einfach der beste Start, den man ins Leben haben kann. Und das ist mein Dankeschön dafür."



zum Text"Wir sind Dichter"

Ody in der Anthologie zum Athmer Lyrikpreis

Über 1000 Wettbewerbseinsendungen. 64 wurden für die Anthologie ausgewählt. Darunter auch Odys Textbeitrag mit dem Titel "Über die Dichtung".

Ein kleines, aber feines und liebevoll gestaltetes Büchlein ist entstanden und Ody ist stolz, ein Teil davon zu sein.


zum Text"Im Weißen Hendl"

Im Weißen HendlLiebeslust, Liebesfrust und kurzer Prozess

(von Dorothee Quaré-Odenthal)

Das launig-lyrische "Hühnchen-Trio" mit Sopranistin Gudrun Bär entführte ins "Weiße Hendl".

Sänger Berthold Hirschfeld und Sopranistin Gudrun Bär, die das "Hühnchen-Trio" als Gaststar zum Quartett erweitert, ergeben ein ... überzeugendes und gutgelauntes Liebespaar.

Gemeinsam oder als Solisten präsentieren sie bekannte Musiknummern des "Weißen Rößl" wie etwa "Die ganze Welt ist himmelblau" oder "Es muss was Wunderbares sein", lassen musikalisch kaum einen Wunsch offen.

Im Weißen HendlDas Publikum allerdings kommt nicht ohne Lachen davon, was vor allem den feinsinnigen, stilsicheren und gekonnt gereimten Liebesgedichten von Ody (Gregor Köhne) zu verdanken ist. Diese variieren von verträumt-romantisch ("Sollen unsrer Liebe Flügel wachsen") über humorig ("Der Affe hat im Abendrot mit der Giraffe Liebesnot") bis zu schwarzhumorig und manches Mal an Loriot erinnernd, wenn Ody reimt: "Was feucht ist, brennt nur selten - soll ja auch für Gatten gelten" oder "So manche wünscht, dass Rattengift zuweilen auch den Gatten trifft". Die untreue Ehefrau - deren Schönheit zunächst schwärmerisch beschrieben worden ist - wird mit Tee beseitigt: "Genau wie dich ließ ich ihn ziehn, und was da bitter, war Strychnin." Zu guter Letzt beweist Ody mit "La Le Lu", dass er auch singen kann, und der "Mann am Klavier", Georg Weege, gibt im Laufe der Revue ebenfalls zwei Lieder zum Besten. Nach mehreren Zugaben werden das "Hühnchen-Trio" und Gudrun Bär entlassen.

(Volksfreund/Trier, 11.07.2008)

Herzlichen Dank an das Trierer Publikum und an Anja, die uns immer wieder gerne in ihr schönes Café einlädt.

Und natürlich auch lieben Dank an Gregor, der uns mit der nötigen Technik versorgte.


zum Text"Das Hühnchen in der Breite 63"

Am 27. März 2009 war das HühnenTrio zu Gast bei Gisela Bahr in der Saarbrücker Breite 63.

Es war ein rundherum schöner Abend: Ein herzliches Willkommen, ein schönes Theater mit viel Atmosphäre, ein best-gelauntes Publikum, das mehrere Zugaben erklatschte, und zudem hatten wir drei vom HühnchenTrio eine Menge Spaß auf der Bühne (siehe Fotos).

Die Breite 63 ist auch ohnedies wärmstens zu empfehlen. Das Programm, das Gisela Bahr liebevoll zusammenstellt, kann sich sehen und hören lassen. Und es sind oft die kleinen, feinen Theater wie dieses, die sich noch etwas trauen und immer wieder Neues und Spannendes bieten.


zum Text"Paulinchen reist zum Regenbogen"

Paulinchen SzenePremiere war am 21. März 2009 auf dem Theaterschiff Maria-Helena in Saarbrücken.

Alexandra Raetzer von der Saarbrücker Zeitung schrieb:

"Pass auf, der Fuchs! Der Fuchs will dich fressen!" Doch das Kaninchen Paulinchen hört die Warnrufe der kleinen Zuschauerin nicht, die in besonders spannenden Momenten so aufgeregt ist, dass sie dem Held der Geschichte am liebsten zur Hilfe eilen würde. Der Held ist ein Antiheld, der die Herzen der Kinder auf Anhieb erobert: Ein Kaninchen mit herabhängenden Schlappohren, das weder besonders hoch hüpfen noch besonders schnell rennen kann; das sich nichts zutraut, von Angeberhase Kalle gehänselt wird und darunter fürchterlich leidet.

Das ist der Ausgangspunkt der Bühnengeschichte "Paulinchen reist zum Regenbogen", die am Samstag auf dem Theaterschiff Maria-Helena Premiere hatte und neben den kleinen auch die großen Zuschauer rührte und begeisterte.

Grandios ist nicht nur die schauspielerische Leistung der Protagonisten Ralf Peter (Paulinchen), Vincenzo Di Rosa (Bär Knuddel) sowie Meike Ruby und Gabriele Bernstein (Fuchs, Henne, Eule, Reiher, Wildschein und Vater). Grandios ist auch der durchgehend gereimte Text von Gregor Köhne alias "Ody", der seinen Figuren manch' flotten Spruch in den Mund legt: "Freddy ist ein fieser Fuchs und macht sich grade in die Bux. Denn hinter ihm, da brummt ein Bär, und das erschreckt ihn grade sehr", sagt Knuddel, der vegetarische Bär, als er Paulinchen aus den Fängen des Fuchses befreit. "Die Eule Elli verknallt sich, o weia, in Rudi, den reihernden Reiher", kommentiert Knuddel die zarten Liebesbande zwischen den beiden Vögeln, von denen der eine - verdorbener Fisch trägt die Schuld - "reihert in der Morgenfrische ganz munter in die Uferbüsche."


Reise ins Karottenland


Viel mehr als schmückendes Beiwerk ist die Musik von Wolf Giloi (Produktion: Michael Jarosch), die die Handlung mal poppig-frech, mal verträumt kommentiert und die Stationen der abenteuerlichen Reise ins Karottenland am Ende des Regenbogens markiert. Dort erfährt Paulinchen von seinem Vater das Geheimnis seiner Hängeohren und ist fortan mit sich und der Welt versöhnt.

Regisseur Frank Lion darf vollends zufrieden sein. Denn mit "Paulinchen reist zum Regenbogen", der ersten Produktion für 2009, wird die Theatercompagnie Lion ihrem Ruf erneut gerecht: Es ist ein Stück, das rührt und nachdenklich macht, bei dem man lachen und mitfiebern kann, und bei dem die Mischung aus Fröhlichkeit, Spannung und Mitgefühl so stimmig ist wie die Moral von der Geschicht': Jedes Kind ist gut, so wie es ist. Weil das, was man selbst für einen Makel hält, in Wirklichkeit etwas ganz Besonderes ist. Und weil ein wahrer Freund einen gerade deshalb so gerne hat, weil man so und nicht anders ist.


zum Text"Das Hühnchen im Trierer Chat Noir"

Das Highlight unseres bisherigen Daseins als HühnchenTrio. Ein ausverkauftes Haus im Februar 2009 und ein ausgelassenes Publikum, das herzlichst lachte und sich mehrere Zugaben erklatschte. Im November 2009 waren wir dann auch zum zweiten Mal dort.

Und überhaupt ist das Chat Noir eine wunderbare Location. Ganz im Stil alter Varietés. Schön, in so einer besonderen Atmosphäre auftreten zu dürfen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere treuen Trierer Fans, die so eifrig Werbung für uns machen. Bei euch fühlen wir uns zu Hause und dementsprechend gut gelaunt präsentieren wir dann auch unsere Programme.



zum Text"Mist & Myrrhe - das Weihnachtsprogramm"

Plakat„Mist & Myrrhe“ haben Ody (Gregor Köhne), Berthold Hirschfeld und Georg Weege ihr Weihnachtsprogramm genannt, das sie im Dezember 2008 im Trierer SCHMIT-Z, auf dem Saarbrücker Theaterschiff Maria-Helena und im Trierer Café Zeitsprung präsentierten.
 
Diesmal machte sich das Hühnchen-Trio mit gewohnter Lust und Laune über Weihnachten her. Ody gab augenzwinkernd seine gesammelte Winter- und Weihnachtslyrik zum Besten, während Sänger Berthold Hirschfeld (mit Georg Weege am Klavier) tief in die "gemafreie" Weihnachtslieder-Kiste griff.

Das Publikum war hingerissen, sang eifrig mit und genoß ausgelassen-besinnliche eineinhalb Stunden.

Und eben das haben wir genossen. :-)



zum Text"Odys GedichtsMassage "

PlakatIn einem einstündigen Solo mit dem Titel Gedichtsmassage | in Sachen Liebe präsentierte Ody diesmal Texte rund ums große Gefühl. Mal schreiend komisch, mal leise nachdenklich erzählten seine Gedichte vom zarten Kennenlernen, von Sturm und Drang, Beziehungsalltag, Trennungsschmerz und Neuanfang.

Diese Lesung fand im kleinen, aber feinen Rahmen statt, am Sonntag, der 7. Dezember 2008 um 16.00 Uhr, und zwar im MoccaChili, dem heimeligen Bio-Café & Bistro in der Evangelisch-Kirch-Str. 8, 66111 Saarbrücken.

Es war eine schöne, runde Stunde mit einem überaus freundlichen Publikum, das offensichtlich viel Spaß an dieser Lesung hatte. Herzlichen Dank dafür.



zum Text"Ody pinnte zum Welt-Aids-Tag 2008"

PlakatIm Säulengang der renommierten Saarbrücker Stadtgalerie präsentierte Ody am Montag, dem 1. Dezember 2008 seine Lyrikausstellung Pin-Up-Poetry | Gedichte am SäulenRund.

Bei seinem Projekt konzentrierte er sich mit seinen Texten auf Facetten des menschlichen Miteinanders. Themen sind Annäherung, Verbundenheit, Abschied und Neubeginn, die vorm Hintergrund dieses besonderen Tages die Frage aufwerfen sollen, welche Auswirkungen eine HiV-Infektion bzw. Aids-Erkrankung wohl auf die innige Beziehung zweier Menschen haben mag.

Mit den Gedichten am SäulenRund reihte sich Ody, auch als Botschafter, in einen weltumspannenden Aktionsreigen zum Welt-Aids-Tag ein, zu dem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung alljährlich aufruft. Auf diese Weise soll auf die weltweite Dimension von Aids aufmerksam gemacht werden. (www.welt-aids-tag.de)

 

Dominik Hammes / www.gesichterparty.de

"Am 1. Dezember 2008 ist Welt-Aids-Tag. Zu diesem Anlass präsentiert der Dichter Ody (Gregor Köhne) seine neue Lyrikausstellung "Pin-Up-Poetry - Gedichte am SäulenRund". 2
Die Gedichte die der Dichter Ody am Welt-Aids-Tag im Säulengang der Stadtgalerie präsentieren wird, konzentrieren sich auf die "Facetten des menschlichen Miteinanders". Die Themen sind "Annäherung, Verbundenheit, Abschied und Neubeginn". Dabei setzt sich der Saarbrücker Dichter mit der Frage auseinander, wie eine Aids-Infektion, insbesondere die Beziehung zwischen zwei Menschen beeinflusst.

Die Lyrikausstellung ist eine von vielen weltweiten Aktionen, die auf den Ruf der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hin gestartet wurden. Das Ziel des Welt-Aids-Tages ist neben der Aufklärung auch die Erinnerung daran, dass die Immunschwächekrankheit Aids immer noch Teil unserer Gesellschaft ist.

Neben lokalen Künstlern wie Ody, sind auch national bekannte Prominenz wie Anni Friesinger, Christiane Paul, Samy Deluxe und Philipp Lahm als Botschafter für die Aktionen rund um den Welt-Aids-Tag aktiv. Die diesjährigen Aktionen laufen unter dem Motto "Gemeinsam gegen Aids", auf der entsprechenden Internetseite kann sich jeder als Botschafter des Welt-Aids-Tages registrieren.

Ody heißt eigentlich Gregor Köhne und ja, er hat seinen Künstlernamen den Geschichten rund um den Comic-Kater Garfield entnommen. Der mittlerweile dreimalige Gewinner des Wilhelm-Busch-Preises übte zunächst den Beruf des Gärtners aus, wurde dann Fotograf um in den Neunziger Jahren endlich beim Schreiben anzukommen - ohne jedoch die Fotografie zu vernachlässigen.

Die Ausstellung "Pin-Up-Poetry - Gedichte am SäulenRund" ist nicht Odys erste Ausstellung im Stile der Pin-Up-Poetry, bei der Gedichte an ganz alltäglichen Orten ausgestellt werden. ...

Die Pin-Up-Poetry habe er als Ausstellungsform gewählt, weil er auf diese Art "einfach mehr Menschen“ erreicht, was ihm besonders beim Thema Welt-Aids-Tag am Herzen liege."

Botschafter des Welt-Aids-Tages

Gedichte am SäulenRund
Für die Gedichte am SäulenRund stellte der Leiter der Stadtgalerie, Ernest W. Uthemann, Ody spontan den Hof der Stadtgalerie zur Verfügung. Für diese Möglichkeit einer zentralen Textausstellung war Ody, gerade auch vorm Hintergrund dieses wichtigen Themas, besonders dankbar.


Gesponsored wurde die Kunstaktion freundlicherweise von

 



zum Text"Lyrik-Live | Odys Texte auf neuer CD"

LyrikLiveIm September 2008 erscheint im ContraPunkt Hörbuchverlag das erste ContraPunktLive-Album in allen deutschsprachigen Ländern. Die erforderlichen Aufnahmen entstanden vor einigen Wochen in der restlos ausverkauften »Windmühle« im kleinen Örtchen Bierde. »Wir wollten ganz nah an den Menschen sein, um die typische Atmosphäre eines solchen Abends einzufangen«, erzählt Produzent Oliver Hartmann, der mit Stephan Winkelhake für den guten Ton verantwortlich war. Der enorme technische Aufwand hat sich gelohnt. Mit Unterstützung des gut gelaunten Publikums und Frank Suchland als Rezitator entstand ein locker-leichter Live-Mitschnitt mit dichtem Ambiente und natürlichem Klang.

Inhaltlich bietet die CD mit dem schlichten Titel »LYRIK · Live« ein weiteres Mal witzige und schräge Gedichte aus 300 Jahren u.a. von Lessing, Morgenstern, Busch, Gernhardt und Ody (Gregor Köhne). Dazu spielt Catharina von Bargen zarte, heitere und entspannte Gitarrenstücke des spanischen Komponisten Fernando Sor. Für Fotos und Artwork ist die Künstlerin Kristina Malzahn verantwortlich.

Von Ody dabei: Sozialprodukt und Futterquelle


Heiter, schräg und häufig tierisch humorvoll
(Mindener Tagblatt, 13.10.2008 / Ursula Koch)

"... Lange vor Gernhardt pflegten bereits Christian Morgenstern, Erich Kästner oder Wilhelm Busch den absurden Humor. Und mit Melitta Kessaris, Michael Schönen oder Gregor Köhne gibt es ebenbürtige Nachfolger. ..."

"... Viel Wortwitz enthält Gregor Köhnes "Futterquelle" - "im Restaurant fällt der Dobermann, plötzlich eine Ober an..."



zum Text"Pin-Up-Poetry | Gedichte an Wolke7"

Anlässlich des ersten Saarländischen Familientages am 23. August 2008 in Dillingen präsentierte Ody eine Hommage an Paris, die Stadt der Liebe.

Auftraggeber war Klaus-Peter Fuß, Leiter der Kreisvolkshochschule Saarlouis.

Ein schönes Projekt, an dem ich viel Spaß hatte. Herzlichen Dank nochmal!




zum Text"Anthologie zum Menantes-Preis 2008"

777 Autorinnen und Autoren aus 15 Ländern hatten sich mit Gedichten oder Kurzgeschichten am Wettbewerb beteiligt, der zum zweiten Mal von der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben und der Literarhistorischen Gesellschaft Palmbaum e.V. ausgeschrieben wurde.

Eine Anthologie mit den besten 33 Beiträgen zum Menantes-Preis ist unter dem Titel "Wehre dich nicht" im Quartus-Verlag erschienen, u.a. mit Odys Wettbewerbsbeitrag "Teatime".

Preis 9,90 € - ISBN 978-3-936455-65-6


zum Text"Das Hühnchen auf dem Theaterschiff Maria-Helena"

Tolle Location, liebe Hausherrn (herzlichen Dank an Frank Lion) und ausgelassene Vorstellungen am 27. Juni, 9. Juli und 9. August 2008. So ausgelassen, dass noch weitere 6 Vorstellungen im Oktober 2008 stattfanden.

Darüber freuen wir uns sehr.


zum Text"Odys Texte als Hirschragout-Würze"

Zehn Größen der saarländischen Kleinkunstszene plus einem mit allen musikalischen Wassern gewaschener Pianisten haben sich zusammengetan, um ein gemeinsames Programm auf die Bretter zu stemmen.

“Hauptsache wild!“, dachte sich der wilde Haufen. Häppchen für Häppchen, kam von allem nur das Beste kam in den Topf und kommt nun als „Hirschragout“ auf die Bühne des Blauen Hirschen.

Lieder, Szenen, Texte und Showeinlagen, teils wohl bekannt, teils brandneu ... und darunter eben auch Odys fazituöse Texte.

u.a.
Selber Schuld
Wenn ich dich liegen seh
im Klee,
alle Viere von dir gestreckt,
weil eben verreckt,
nach allerlei Bienenstichen
verblichen,
dann denk ich mir so:
„Ooch, jo ...
was fährt die Allergische
auch frühlings ins Bergische.


Die Mitwirkenden:
Barbara Scheck, Peter Tiefenbrunner, Gabriele Bernstein, Dieter Hofmann, Moschgan Ebrahimi, Tommy Leidinger, Susanne Kruse, Uwe Andresen, Willy Fries und Matthias Alt, sowie an den Tasten Helmut Hofmann, wobei sich Barbara Scheck und Peter Tiefenbrunner der Ody-Texte annehmen.

13.06.08/15.06.08/19.06.08/20.06.08

 


zum Text"Pin-Up-Poetry | Gedichte an Baumes Borke"

Als Baum-Poet bringt uns Ody 250 Meter Lesespaß
Morgen außergewöhnliches Kunstprojekt am Saarbrücker Staden - Interview mit K. Eisfeld von der Bild-Saarland

"Ich wollte Lyrik an unüblichen Orten präsentieren", erklärt Ody seine Idee zum poetischen Kunstprojekt. Mit bürgerlichem Namen heißt er übrigens Gregor Köhne.

Gedichte an Baumes BorkeEr hofft: "Vielleicht kann ich so auch Leute animieren, die sich normalerweise keine Gedichte antun ...". Seine kurzen Texte hat der studierte Gartenarchitekt und dreifache Wilhelm-Busch-Preisträger mit Gummiband an den Platanen befestigt. Seine kurzen Gedichte sind pointiert, oft lustig, aber auch nachdenklich und leise. Die Themen: Es geht schlicht und ergreifend um das Leben - mit all seinen Facetten.

Also, nichts wie hin zur Freiluft-Ausstellung "Gedichte an Baumes Borke"! Von 9 bis 21 Uhr am Staden unterhalb des Ulanenpavillions.

Noch mehr von Ody gibt 's unter "www.ody-online.de".

Text: Katrin Eisfeld
Foto: HONK


Potato-ArtikelDer dichtende Gärtner als Local Hero
Interview mit Nicole Bastong von der Potato

Manchmal fröhlich, manchmal bissig-böse, manchmal aber auch leise und nachdenklich – als launige Lyrik bezeichnet Ody seine Gedichte deshalb auch scherzhaft. Der Dichter und Künstler Gregor Köhne (47) alias Ody präsentiert am Sonntag, 25. Mai am Saarbrücker Staden die Lyrikausstellung „Gedichte an Baumes Borke“.

Gedichte an Baumes BorkeFür seine oft witzigen Werke wurde Ody schon dreimal der Wilhelm-Busch-Preis Stadthagen verliehen. Obwohl das einer der bestdotierten Lyrikpreise ist, macht das Dichten Ody nicht reich, leider: „Ich träume davon, dass ich von dem, was mir so viel Spaß macht, leben kann.“, meint Ody. Aber dafür muss man sich zunächst einen Namen machen.

Daran arbeitet der zeitweilige Inhaber der Saarbrücker Szenekneipe „Die Madame“. So um 1990 hat er begonnen, Theaterstücke und Gedichte zu schreiben und Regie zu führen. Im Rahmen eigener Lyrikprogramm trägt er seine Gedichte auch vor. Sein aktuelles Programm heißt Schwimm, Hühnchen, Schwimm.

Gedichte an Baumes BorkeBei der Verbreitung seiner Werke setzt Ody auf den Überraschungseffekt. „Ich will meine Gedichte bekannt machen auf Wegen, die nicht üblich sind.“, erklärt Ody. Diese Absicht verfolgt er konsequent: In früheren Aktionen hat er seine Pin up-Poetry schon in Restaurants und Kneipen ausgehängt oder neben den Bildern einer Ausstellung. Ody holt die Leute da ab, wo sie stehen. Das kann dann auch mal auf einer Toilette sein. "So fangen selbst Leute an, Lyrik zu lesen und zu genießen, die sich normalerweise nicht dafür begeistern und bestimmt keinen Gedichtband in die Hand nehmen würden, meint er. Odys Fachgebiet ist ursprünglich die Landschaftsplanung; er selbst bezeichnet sich auch gerne als „dichtenden Gärtner“. Daher wohl auch seine Idee, die Gedichte an die Bäume zu pinnen? „Das ist das Naheliegendste“, schmunzelt er. An einem schönen Sonntag am Staden dürfte zumindest genug Publikum anwesend sein.

Weitere Aktionen plant der sympathische Lyriker in diesem Jahr unter anderem für die Kulturmeile und den Welt-Aids-Tag. Zur Zeit nimmt er beim Web Slam von Arte teil. Dort schicken die Teilnehmer ein Video mit ihrer Poetry-Slam-Performance, neun kommen in die engere Auswahl und per Internet wird der Sieger gevotet. Im Moment verteidigt er den zweiten Platz. „Und der auf dem ersten Platz ist echt super“, gesteht Ody neidlos ein. Überhaupt freut es ihn, dass Gedichte voll im Trend liegen. „An den Poetry Slams sieht man, dass das im Kommen ist“.

Seinen Stil beschreibt Ody selbst grob in Richtung Heinz Erhard, Wilhelm Busch oder Ringelnatz. Nachlesen kann man eine Auswahl seiner Gedichte auf seiner - übrigens hervorragend konzipierten – Internetseite: www.ody-online.de. Oder eben am Sonntag, 25. Mai, von neun bis 21 Uhr , an den alten Platanen längs der Saar.

Local Hero der Potato
Text: Nicole Bastong
Foto: anselma.de



16.07.2008
Staden bleibt eine "gute Adresse"
Die Grünanlage an der Saar gibt es seit 100 Jahren - Eine Würdigung zum Geburtstag
Seit 100 Jahren können sich die Saarbrücker in der Staden-Anlage in St. Johann "verlustieren". Der runde Geburtstag bietet Anlass genug für eine Würdigung. Was macht den Reiz des Stadens aus?

Von SZ-Redakteur Peter Wagner

... "Das hier ist die Stadt in ihrer Freizeit", bringt es der der Lyriker Ody alias Gregor Köhne auf den Punkt, der hier schon einmal Gedichte an die Bäume pinnt und großartig damit ankommt. Um dieses grüne Zentrum der Stadt, versichert er, "kommt keiner herum". ...




Die Sponsoren von Pin-Up-Poetry | Gedichte an Baumes Borke:



zum Text"Das Hühnchen im Theater des Domicils Leidinger"

Beim vierten Hühnchenauftritt standen wir im Domicil Leidinger vor einem kleinen, aber überaus geneigtem Publikum, das uns so verzauberte, wir wir 's scheinbar auch verzauberten. Wir hatten viel Spaß miteinander - in einer herzlich-familiären Atmosphäre.

Ein Abend, den wir wohl nicht so schnell vergessen und für den wir uns herzlich bedanken.




zum Text"Das Hühnchen im Café Zeitsprung in Trier"

Der dritte Hühnchenauftritt führte uns nochmal nach Tirer, diesmal ins Café Zeitsprung. In einer freundlich familiären Atmosphäre hatten wir einen ausgelassenen Auftritt, der viel Spaß machte. Besten Dank nochmal an die beiden Betreiberinnen und die netten Servicekräfte. Wir haben uns sehr wohl bei Euch gefühlt.



zum Text"Das Hühnchen in Auersmacher"

Der dritte Hühnchenauftritt führte uns auf die Junge Bühne in Auersmacher.

Auch hier hatten wir viel Spaß mit einem gutgelaunten Publikum, das ausgelassen lachte, sang und applaudierte.

Es war ein schöner Abend, für den wir uns noch einmal herzlich bedanken.


zum Text"Das Hühnchen schwamm in der Saarbrücker Madame"

Das Hühnchen in der MadameBeim unserem zweiten Auftritt mit dem Hühnchen rezitierten wir am 6. Januar 2008 ausgelassen vor den Gästen der Madame in Saarbrücken.

Das Publikum, obwohl fast durchweg grippegeschwächt, war gutgelaunt, lachte und applaudierte.

Für Ody war 's ein kleines Heimspiel, aber gleichzeitig auch sein Abschied von der Madame, die er drei Jahre lang zusammen mit seinem Freund Andreas bewirtschaftete.

Hier hat Ody viele neue Freunde und Bekannte gewonnen und sich zum ersten Mal vor Publikum gewagt. Darum und auch aus anderen Gründen wird diese Zeit in der Madame immer eine ganz besondere bleiben. Danke dafür.

Leider sind nie genügend Fotoapparate in der Nähe - entsprechend mau ist dann auch die Fotoauswahl. Diese drei Fotos sind wirklich die einzigen, die gemacht wurden :-( ... das muss sich irgendwie ändern.



zum Text"Jokers Lyrikpreis - Sonderpreis Humor"

Ody gewinnt mit "Ein Fall von Ostern" einen von zwei Sonderpreisen beim Jokers Lyrikpreis.

Insgesamt wurden von Jokers fünf Preise unter ca. 8000 Wettbewerbsteilnehmern vergeben. In der Anthologiel Komm, Muse, reich mir den Stift wurden die besten hundert Einsendungen veröffentlicht, darunter eben auch Ody's Gewinnertext.

Natürlich präsentiert Ody das Gedicht auch auf dieser seiner Seite ... und zwar hier.



zum Text"Schwimm, Hühnchen, schwimm"

Zusammen mit Berthold Hirschfeld (Gesang) und Georg Weege (Klavier) präsentierte Ody am 28. April 2007 das Programm "Schwimm, Hühnchen, schwimm" im Trierer SCHMIT-Z.

Rund um Flora und Fauna wurde mit Lust und Laune gesungen und rezitiert. Das Publikum sang mit, lachte und war offensichtlich bester Dinge.

Ein schöner Auftritt in heimeliger Atmosphäre.
Dafür nochmal mein herzlicher Dank ans SCHMIT-Z, an Berthold und Georg. Es war mir eine Freude.

Übrigens kann man "Schwimm, Hühnchen, Schwimm" auch bei uns buchen. Ein gestimmtes Klavier vor Ort ist allerdings Voraussetzung.


zum Text „Yorkis on Stage und jetzt auch auf CD”

Mistcapala - HausmusikDie Musikkabarettgruppe Mistcapala präsentiert seit dem 22. April 2007 neben diversen anderen Nummern nun auch die Bühnenversion von So sorry, Pepita auf CD.

Zu bestellen über die Homepage von Mistcapala.


zum Text"Ody meets Morgenstern, Kästner und Co"

Im Contrapunkt-Hörbuch-Verlag ist am 16. März 2007 das neue Hörbuch: Der Kuckuck ist ein scheues Reh" erschienen. Die CD enthält witzige und skurrile Verse von ernsthaften Spaßmachern zum Lachen, Schmunzeln oder Schenkelklopfen - vorgetragen von Rezitator, Autor und Komponist Frank Suchland. Dabei sind u.a. Texte von Morgenstern, Kästner, Erhardt, Busch, Tucholsky, Roth, Gernhardt ... und Odys "Bolero".

Die heiteren Zwischenmusiken komponiert der Pianist Stephan Winkelhake.

Plastisch, drastisch und amüsant

... wer die Lesungen von Suchland schon einmal erlebt hat, der weiß, dass er unter die Texte namhafter Autoren gerne die eine oder andere Überraschung und Entdeckung mischt. Und so sind neben Lux auf der neuen CD auch Texte von Rolf Wargalla und Gregor Köhne zu hören. Letzterem gelingt mit "Bolero" eine höchst amüsante und anschauliche Schilderung einer ganz und gar verpatzten Eislaufkür, die trotzdem den ersten Platz einbringt. ...

Ursula Koch,
MINDENER Tageblatt 30.04.07


NDR1
Hörbuch der Woche


»Scharfsinnige kleine Gedichte kundig vorgetragen - das ist eine Stunde allerbeste Hörbuch-Unterhaltung. Frank Suchland liest 30 amüsante Werke von Heinrich Heine bis Robert Gernhardt, von Wilhelm Busch bis Heinz Erhardt, virtuos begleitet von Stephan Winkelhake am Klavier.

Bekanntes und Unbekanntes

Wer Gedichte mag - und zwar nicht die romantischen, sondern die bissigen - der wird mit diesem kleinen Hörbuch einen Leckerbissen für die Ohren finden. Dabei lebt die Qualität der lyrischen Stunde vor allem von der hervorragenden Vortragsweise Frank Suchlands. Niemals gekünstelt, immer mit zurückgenommener, aber treffsicherer Ironie und mit angenehmer Stimme trägt er dreißig Gedichte von lauter Männern vor: Joachim Ringelnatz, Gotthold Ephraim Lessing, Eugen Roth oder Christian Morgenstern kommen ebenso zur Geltung wie Jürgen Lux, Ody (Gregor Köhne), Ludwig Eichrodt oder Herman Iseke.
Hör-Buch der poetischen Satire

Klar, Sie können die Gedichte auch selbst lesen. Aber gerade die kleine poetische Form der Satire ist vorgetragen besonders erheiternd. Die richtige Betonung, eine Nuance in der Stimme - und das Gedicht erwacht zum Leben. Das beherrscht Frank Suchland perfekt. Und die kurzweiligen Unterbrechungen durch Klavierstücke, gespielt von Stephan Winkelhake, sind zwar nicht unbedingt nötig, entspannen aber das Ohr - und Sie können sich zwischendurch mal einen Kaffee holen gehen.

NDR 1 Welle Nord Bewertung:

Unterhaltungswert: * * * * (ein Highlight)


echthoerbuch.de

»Dieses Hörbuch ist nicht das erste, welches sich der humorvollen Seite der Lyrik annimmt, allerdings habe ich noch selten eine so überzeugende Zusammenstellung gehört… «
(3 von 3 Sternen)


hoerbuch-kritiken.de

»Dem Hörbuch gelingt meisterhaft der Spagat zwischen Satire und Poesie. Es ist daher nicht nur für heitere Stunden zu empfehlen, sondern auch, um eine solche heitere und fröhliche Stunde erst zu erleben. «


ISBN 978-3-9809108-7-3 · Preis: 9,90 Euro

 


zum Text"Die Königin liest - Odylie schrieb"

Reizende Reime

das Plakat
Ody's Plakatgestaltung

Die übers Haff geflohene Königin nebst Zofe Odylie gaben deren reizende Reime an den ersten drei Adventssonntagen im Jahre 2006 zum Besten.

Nun schweiget still und hört gut hin,
ihr Untertanen hier bei Hofe.
Es spricht zu Euch die Königin
im Wechselspiel mit ihrer Zofe.

Eingebettet ins lyrische Geplänkel zwischen der Herrscherin und ihrer Bediensteten wurde in diesen drei unterschiedlichen Vorlesungen eine bunte Mischung von Ody's Texten geboten.

Das SaarRoyal-Duo Colya & Ody mimte "die Königin" und deren Kammerzofe "Odylie" und unterhielt die geneigten Gäste der MADAME mit einer Palette von Texten, die mal nachdenklich, mal vergnügt und gern auch schwarzhumorig daherkamen.

Die Lacher, der Applaus und manchmal auch die Stille nach einem Text belohnten die Mühen der Vorbereitungen

Für alles Technische bedanke ich mich herzlich bei Andreas, dem immer wieder eine Lösung einfällt, wie verzwickt das Problem auch sein mag.


zum Text "Die 'Yorkis' und diesmal auch 'Bolero' auf CD"

Wilhelm-Busch-Preis-CDRezitator Herbert Röhrkasten liest Textbeiträge zum Wilhelm-Busch-Preis. Dazu spielt erneut die Gruppe Jazz-Talk. Sehr gelungen! Zu beziehen über den generalmusikverlag für 13,90 Euro.




zum Text „Yorkis on Stage”

MistcapalaVon der Musikkabarettgruppe Mistcapala um drei Strophen ergänzt und insgesamt vertont, ist So sorry, Pepita ab Mai 2005 live on stage als überaus witzige Gesangsnummer zu erleben. Da ich eine Menge Spaß mit dem mir zugesandten Videomitschnitt hatte, verweise ich gerne auf die Homepage von Mistcapala. Hier finden sich auch alle Konzerttermine.


zum Text „Jazz und Yorkis”

CD - Jazz-Talk mit RöhrkastenMit Herbert Röhrkasten, Jury-Mitglied beim Wilhelm-Busch-Preis und Rezitator, und den Musikern der Gruppe Jazz-Talk ist im Februar 2005 die CD Jazz-Talk mit Röhrkasten erschienen - darauf auch Ody's Yorki-Trilogie (1. Preis beim Wilhelm-Busch-Preis 2001). Eine spannende Mischung aus Jazz und Lyrik, zu beziehen über den Generalmusikverlag.



zum Text „O'Art auf CD”

CD vom tapsigen FröschleinOdy ist mit 11 Texten auf der Ende 2004 herausgegebenen Hörbuch-CD Vom tapsigen Fröschlein und anderen skurrilen Begebenheiten der Gruppe 4W vertreten. Ein zusätzlicher Beitrag war die Cover-Gestaltung. Herausgekommen ist eine wunderschöne CD mit ingesamt 38 Texten von Autoren der Gruppe 4W. Absolut hörenswert. Zu bestellen beim Rezitator Peter Puppe zum Preis von 8 Euro.



zum Text „Comics im Farbrausch”

Anke Niemeiers Aquarelle zu Odys Texten.
Ausstellung im BISTRO MÉLANGE, Köln, vom 18. Okt bis 18. Nov. 2004, Im Weidenbruch 120, 51061 Köln-Höhenhaus.

Anke malte - Ody schrieb

Triebgesteuert Mist! Wetter!
Nomen est Omen Die Kuh am Hai

 

 

 



zum TextBolero(Wilhelm-Busch-Preis 2003, 2. Platz)

Buschpreisträger in Stadthagen ausgezeichnet

Pressefoto
Titelseite Schaumburger Nachrichten
Freitag, 31. Oktober 2003

... Wo nun fliehend Kräfte jagen,
taumeln beide, und sie schlagen
sich vor Augen der Juroren
ihre Arme um die Ohren,
heftig klatschend und man denkt so:
Hört sich an wie ein Flamenco. ...

Buchausgabe zum Wilhelm-Busch-Preis 2003


"Bolero" in der Buchausgabe zum Wilhelm-Busch-Preis 2003 ist über die Website des Wilhelm-Busch-Preises und im Buchhandel erhältlich!


Preis: € 9,50, zzgl. Portokosten bei Bestellung über die Veranstalter. Auch im Buchhandel erhältlich: ISBN 3-00-011856-x



zum TextDer Stierkampf und Luise(Wilhelm-Busch-Preis 2002, 2. Platz)

Von Trinkern, Stieren und Tyrannen

... Frauen waren in diesem Jahr nicht unter den Preisträgern, aber in den Werken der nächstplazierten Autoren kommt das weibliche Geschlecht nicht zu kurz. Ody aus Köln (2. Preis) lässt eine gewisse Luise einen Stierkampf erleben, in dem das Tier zum Tänzer wird: "Im Flamenco-Schritte tanzt er zur Arenenmitte." Schreie der Begeisterung mischten sich im Saal mit solchen des Entsetzens, als das tolle Vieh "sabbernd (die Luise) küsst", das Normale wird angeblich von der Dame stark vermisst. ...

vhs, Schaumburger Wochenblatt, November 2002

... Zwischen Bank und Balustrade
liegt Luise - sehr malade,
träumt von fernen, heilen Welten,
wo die alten Regeln gelten,
wo im Großen und im Ganzen
Menschen nur Flamenco tanzen
und die Stiere sich bescheiden,
mal zu kämpfen, mal zu weiden ...

"Der Stierkampf und Luise" in der Buchausgabe zum Wilhelm-Busch-Preis 2001 ist über die Website des Wilhelm-Busch-Preises und im Buchhandel erhältlich!


Preis: € 9,50, zzgl. Portokosten bei Bestellung über die Veranstalter. Auch im Buchhandel erhältlich: ISBN 3-00-010164-0



zum TextKein Zweifel

Kein Zweifel, dass in dieser Nacht
der Gute Mond am Himmel steht,
dass selbst nach einem schwülen Tag
doch irgendwann ein Lüftchen weht. ...

komplett in der Juli/August-Ausgabe 2002 der Federwelt (Die Autorenzeitschrift)

Ein Jahres-Abonnement der Federwelt (6 Ausgaben) kostet 19,50 €. Es verlängert sich nicht automatisch, sondern nur auf freiwilligen Wunsch. Im Preis enthalten sind die Kosten für Porto und Versand sowie 7% MwSt.



xHin und weg

... Um die Augen, um die Lippen
spielt das Zittern leichter Flügel,
löst sich tanzend in die Lüfte. ...

Einer der Ody-Texte im musikalisch-lyrischen Bühnenprogramm Flammenherz von Doris und Stefan Weinert, Ravensburg. Immerhin wurde Ody in der schwäbischen Zeitung unter der Überschrift Viel Gefühl im Reisekoffer in einer Reihe mit Erich Fried, Erich Kästner und Mascha Kaleko genannt. :-) Da war er doch in feiner Gesellschaft! Im Programm Flammenherz trägt Doris Weinert auch ihre eigene Lyrik vor, die ich für unbedingt lesenswert halte.



xRaumgefühl

Denk ich an dich,
so ist 's ein Raum voll bunter froher Bilder.
Dein Lachen wärmt mich im Verweilen,
es schwingt - audio mobile -
vom Stuck herab in seid'nen Fäden
und klingt in meinen Ohren. ...
 

komplett in der Erst-Ausgabe 2002 von Dulzinea, der Zeitschrift für Lyrik & Bild. ISSN 1618-470X - Einzelpreis: 3,75 € (inkl. Versandkosten)

Kritik in NEW HOPE INTERNATIONAL REVIEW ON-LINE
"Ody's RAUMGEFUHL is evocative and moving, with an unexpected twist at the end."
(Morelle Smith)


x „Traumschiff aloha”

Kölsche Tön, CD-CoverDas Mottolied zur Rosa Sitzung 2001 gibt 's auf der CD "Kölsche Tön", zu beziehen über: Amazon.de, Preis 7,99 €

Komponist: Karl-Heinz Nonn
Interpreten: Marion Radtke, Wanda Rumor und Stefan Runge



xDie Yorki-Trilogie” (Wilhelm-Busch-Preis 2001, 1. Platz)

"Die Yorki-Trilogie" in der Buchausgabe zum Wilhelm-Busch-Preis 2001 ist jetzt über die Website des Wilhelm-Busch-Preises und im Buchhandel erhältlich!

Preis: € 9,50, zzgl. Portokosten bei Bestellung über die Veranstalter.

Auch im Buchhandel erhältlich: ISBN 3-00-008481-9


Kölner Stadtanzeiger vom 16. November 2001
Preisverleihung

... Hundeliebhabern wurde schwer zugesetzt. Geht es in der mit dem 1. Preis ausgezeichneten "Yorkie-Trilogie" von Gregor Köhne (Köln) doch um wahrhaft bestialische Vorgänge. Was mit eines Hundes bösem Hundemord beginnt, endet schließlich grob fahrlässig in Tierliebe mit Todesfolge. Ein Frauchen drückt das fabelhafte Hundchen Nummer drei an ihrer Brust zu Tode und geht selbst ein in Gram und Scham. Statt Trauergesang ertönte tosender Applaus für solche hundsgemeine Versedrechselei. ...

Schaumburger Nachrichten, 17.11.01



x „Ihr schönstes Lächeln”

Deine Augen,
sagt er leise,
dunkelblaues Funkenschlagen,
wie ein See im Nachtgewitter
über den die Blitze jagen. 

Deine Lippen,
träumt er weiter,
spiegeln zart mit feuchtem Glänzen
Abendrot auf Wellen wider
nach vom Sturm bewegten Tänzen. ...

komplett in Ausgewählte Werke IV der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichts. Finde dieses Werk inkl. Wettbewerb zwar etwas fragwürdig. Aber nun steht ein Gedicht von mir drin, also soll 's auch erwähnt werden!

Realis Verlags-GmbH, Ostmarkstraße 18, 81377 München
Preis: 129,00 DM (Puh!)



x „Haiku-Preise”

einen Gold-Haiku
gab 's von Ugö San
für die "Frühjahrsmüdigkeit"

die Goldene Geisha
gab 's von Hei Dhi für
"Farbwechsel" und "Nimmer Satt"

 


zum TextStimmen der anderen (Kritiken)

Blumenlieder und tierische Reime

Ody "dichtet famose Geschichten. Alles reimt sich vorne, hinten und in der Mitte und läuft runter wie Öl. Man muss dauernd lachen, obwohl viele Tierchen dran glauben müssen. Ähnlich wie bei Wilhelm Busch. Kein Wunder, dass Ody dreimal den Wilhelm-Busch-Preis eingeheimst hat."

"Herrlich."

(Saarbrücker Zeitung, 30.01.2012)


Von Heulsusen und wilden Hähnen


Humor vom Feinsten in gereimter Form steuerte Ody alias Gregor Köhne bei, darunter die Geschichte vom Engelchen, das auf der Suche nach der Krippe versehentlich im Hühnerstall landet, und – der Flügelchen wegen mit einer hübschen Henne verwechselt – den liebestollen Hahn in Wallung bringt.

(Saarbrücker Zeitung /Alexandra Raetzer / 29.11.2011)



Time für’n Reim

Die Volkshochschule Saarlouis eröffnete das neue Semester auf dem Theaterschiff Maria Helena mit dem Programm „Reim und raus“. Dichter und Bühnenautor Ody, Sängerin Barbara Dunkel und Pianist Wolf Giloi sorgten für einen kurzweiligen Abend.
Es ist „Time für’n Reim“, begrüßte Ody [...] die Besucher zur VHS-Semestereröffnung[...] und gleich darauf trug er in atemberaubendem Tempo ein paar gekonnte Reime vor, die einen an Heinz Erhard erinnerten, nur deutlich frecher und schräger, mitunter auch rabenschwarz. Dem Publikum machte es sichtlich Spaß. Es wurde viel gelacht und es gab auch Zwischenapplaus.

[...] Auf der Bühne begleitetet wurde Ody von der Sängerin Barbara Dunkel und dem Pianisten Wolf Giloi, [...] der auf dem Klavier begleitete, für jede Stimmung den richtigen Ton traf und es hervorragend verstand, sich in die Poesie mit einzubringen. Ein rundum gelungener Abend.

Autor/in: Sabine Schmitt für die Stadt Saarlouis



Grandios: Ody, Dunkel & Giloi
"Reim und Raus'', ein Großereignis der Kleinkunst auf dem Theaterschiff

Saarbrücken. Großartig. Mehr möchte man eigentlich gar nicht sagen zu diesem im wahrsten Sinne des Wortes tierisch guten Liederabend und schlicht empfehlen: Hingehen, verquere Frühlingsgefühle entwickeln, Tränen lachen und heulen. Und sich fragen, wie dieser fabelhafte Ody alias Gregor Köhne es schafft, in seinen Gedichten mit rabenschwarzem Humor Köter und langweiliges Ehegespons um die Ecke zu bringen und gleichzeitig so wahrhaftig und anrührend von Liebe und vom Sterben zu reden, dass einem das Wasser im Auge steht.

Bei "Reim und Raus", das am Samstag auf dem Theaterschiff Maria-Helena Premiere feierte, teilt er sich die Bühne mit Barbara Dunkel und Wolf Giloi - ein echter Glücksfall, eben weil das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit unterschiedliche Emotionen weckt und dabei so völlig unprätentiös und gefühlsunduselig daherkommt. Dieser Abend hat alles: bitterböse Überraschungs-Pointen, unverkitschte Liebeslyrik und hemmungslos komische (Schüttel-) Reime, die ihren Autor als legitimen Nachfolger von Busch, Morgenstern, Ringelnatz und Erhardt ausweisen. Eine wunderbare Sängerin, die für jede Stimmung den richtigen Ton findet und ihr komödiantisches Talent ausspielen darf; grandios etwa Barbara Dunkels Kür als Eiskunstlauf-Reporterin. Einen klasse Pianisten, der mitalbert und Odys Poesie kongenial vertont hat. Und einen Dichter, der mit seiner trockenen Vortragsart jegliches Pathos im Keim erstickt. Grandios. Hingehen!

(Saarbrücker Zeitung / KeK / 09.05.2011)



Dichter, gehängt und zum Anfassen

Eröffnung des "1. Saarbrücker Wort-Salons" lockte viele Neugierige

Bei der Eröffnung am Freitagabend gaben alle Poeten Kostproben ihrer Kunst und bekamen dafür im voll besetzten Raum begeisterten Applaus. Da konnte man sich kugeln bei Odys spitzfindigen Schüttelreimen, in denen der Eisbär zum Schweißbär, Heißbär oder Werweißbär wird [...] oder eben an Ruth Rousselanges feinsinnig vorgetragenem Gedicht über Aschenputtels wahre Wünsche.
(Saarbrücker Zeitung / rae/red / 28.02.2011)



Wortjongleure hängen sich auf

Auch ein Meister des Reims mischt im „Saarbrücker Wort-Salon“ mit: Gregor „Ody“ Köhne ist Mitglied der „Compagnie Lion” auf dem Theaterschiff Maria-Helena, wo einige seiner von brillantem Witz sprühenden Sprachkunstwerke bereits den Weg auf die Bühne fanden.
(Forum - Das Wochenmagazin / Alexandra Raetzer / 26.02.2011)



(K)ein Hühnchen wird zur Sau gemacht

,,Romeo und Giulia”, unterhaltsam wie selten: Happy End auf dem Theaterschiff.

Romeo ist ein Hühnchen, seine Angebetete ein rosiges Schwein. In seiner Bearbeitung von Shakespeares Liebesgeschichte hat Ody sich sehr viele Freiheiten genommen – und dem Publikum viel Spaß bereitet.

Sehnsuchtsvolles Verlangen, kindlicher Überschwang und tiefe Verzweiflung – selten hat man im Theater Gelegenheit, derlei Seelenzustände aus unmittelbarer Nähe in den Gesichtern der Schauspieler zu lesen. Anders in „Romeo & Giulia“, der neuesten Produktion des Trios Gregor Köhne, Frank Lion und Wolf Giloi, die am Samstag auf dem Theaterschiff ihre vielbeklatschte Premiere erlebte.

Der gereimte Text und die musicalartigen Songs (Texte: Ody, Musik: Wolf Giloi) machen den Theaterabend zum tierischen Vergnügen: "Das Näschen, wie ein kleines Döschen, das bisher keinen Stecker fand", schwärmt Hahn Romeo von der Schönheit seiner angebeteten Sau, die ihrerseits bekennt "Es zittert mir in meinem Bauche, doch nicht vom Böhnchen, nicht vom Lauche".

Dank feiner Zwischentöne und der schauspielerischen Leistung des Darsteller-Quartetts driftet das Stück trotz deftiger Komik und manch kitschverdächtiger Melodie nicht in Richtung Klamauk ab und lässt das Publikum nicht nur lachen, sondern auch mit den Liebenden bangen.

Auch am Ende nimmt sich Autor Ody die Freiheit, Meister Shakespeare ein Schnippchen zu schlagen und beschert dem Publikum das, was es am Ende dieses im besten Sinne unterhaltsamen Abends zurecht erwartet: Ein Happy End.
(Saarbrücker Zeitung, 30.11.2010)


Pointeneskalation
(zu Ody-Querbeet)

Die Schwere der Existenz wird vorübergehend entfunktionalisiert durch offensichtliche Blödelei. Das Vordergründige wird hinterfotzig zelebriert. Und ich glaube, es ist bei der heutigen Spaßvogel- bzw. Comedienschwemme ein Lob, wenn ich zu Ody sage: er ist originell und sprachgewandt, man darf sich von ihm mit gutem Gewissen unterhalten lassen. Blödeln ist auch eine Art von Katharsis.
(Literaturzeitschrift "Kult" - 31/10, S. 40)


Reichlich Spaß im Schiffsbauch mit lyrisch-komischem Tiefgang

Hühnchen-Trio unterhielt mit fast schonungslosen Geschichten - Eine gänzlich neue Fassung von urkomischen Geschichten aus Flora und Fauna ...

„Oh leck, so lange habe ich schon lange nicht mehr gelacht“, kommentierten die Zuhörer die urkomische launige Lyrik am Ende der gut zweistündigen Veranstaltung, bei der ein Lacher den anderen jagte „Wer nicht hingegangen ist, hat echt was verpasst, das war echt klasse“, so die einhellige Meinung. Saßen die drei Männer zunächst auf der Bühne wie die „Hühner auf der Stange“. [...] Ja und dann? Ja dann: „Schwimm, Hühnchen, Schwimm“ mit allen üblen Konsequenzen! Teilweise makaber, oft durchaus sarkastisch, auf jeden Fall aber immer unfassbar schonungslos, präsentierten die drei Hühnchen ungeahnte Blickwinkel aus der Tier- und Pflanzenwelt und dem Dauerbrenner, dem Thema Liebe. Ob nur ein ordinärer Fisch, lüsterner Walgesang oder ein depressiver Killerwal, der, endlich an Land geschwommen, in ungewollter Weise immer wieder von Greenpeace gerettet wurde, endlos waren die lyrischen Geschichten, die immer mit einem Lacher auf ihrer Seite endeten.

Unglaubliche Szenen, so banal, und doch unfassbar. Dabei waren nicht nur die Texte aus der Feder von Gregor Köhne Klasse, sondern auch die Gesangseinlagen, für die Berthold Hirschfeld in Begleitung von Georg Weege am Klavier zuständig war.
(Gemeinde Beckingen, 28. Mai 2010


Lichte und weniger lichte Gedichte aus Saarbrücken

ODY alias Gregor Köhne gestaltet Texte, Bilder und Gärten und lebt in
Saarbrücken. In seinen Gedichten offenbart sich nicht nur sein phänomenales Rhythmus- und Sprachgefühl, sondern auch sein Sinn für Situationskomik sowie seinen ausgesprochenen Hang zum schwarzen Humor. Viele seiner Gedichte hat er in kleinen Heften und in der unlängst als Buch erschienenen Sammlung
„Querbeet“ veröffentlicht; einige davon und einige bisher unveröffentlichte, sind
nun jeden Samstag in der KabarettZeit zwischen 19 Uhr 4 und 20 Uhr auf SR 2
KulturRadio zu hören – gelesen vom Autor persönlich. Die KabarettZeit ist
stolz, auf diese Weise einen ortsansässigen und urkomischen Künstler präsentieren zu können.

(SRinfo, 5/2010)

 

Odys freche und rabenschwarze Gedichte sind beste Unterhaltung

Gregor Köhne spielt in seinem ersten Buch gekonnt mit Worten [...]

Gregor Köhne hat eine Vorliebe für Tiere. Das wird auch in seinen Gedichten als Künstler Ody deutlich. Die sind höchst unterhaltend. Wenn der Dobermann auf den Ober trifft, bleibt kein Auge trocken.

Saarbrücken. Als gelernter Gärtner und Diplom-Ingenieur für Landschaftsplanung hegt Gregor Köhne alias Ody eine ausgeprägte Vorliebe für Tiere und Botanik allgemein und für's Federvieh im Besonderen. Ody pinnt "Gedichte an Baumes Borke" oder präsentiert mit seinem "Hühnchentrio" (Berthold Hirschfeld, Gesang; Georg Weege, Piano) die musikalischen Lyrikprogramme "Schwimm, Hühnchen, schwimm" und "Mist und Myrrhe". Außerdem schickte der angehende Berufsschullehrer, Dichter, Bühnenautor und Rezitator in dem Kindertheaterstück "Paulinchen reist zum Regenbogen" ein Karnickel auf Wanderschaft und ließ jüngst auf dem Theaterschiff Maria-Helena die Operettenrevue "Im Weißen Hendl" zu Wasser.
Nie bleibt bei den lyrischen Programmen des dreifachen Wilhelm-Busch-Preisträgers ein Auge trocken: Dichtet er doch ähnlich schelmisch und hintersinnig wie Christian Morgenstern, Wilhelm Busch oder Heinz Erhardt. Nun hat der 1960 in Solingen geborene Wahl-Saarländer sein erstes Buch veröffentlicht: "Ody - Querbeet", ein "Best of" seiner Texte. Die beweisen einmal mehr, dass Lyrik nicht abgehoben, sondern leicht, frech, schräg und sogar rabenschwarz sein darf.

Ody spielt mit Worten, Dramaturgie, Reim und Rhythmus; stellt zauberhafte Liebes-Gedichte neben kesse Kurzprosa und Nachdenkliches - und wenn man sich gerade in einem Idyll wähnt, biegt eine fiese Pointe um die Ecke und watscht einen gehörig ab. Der Viechereien finden sich hier viele, manches Getier wird gar reihenweise abgemurkst. Oder schlägt selber zu: "Neulich fiel der Dobermann / im Restaurant den Ober an / und zwar mit seinem Dobermaul / Da war wohl was am Ober faul / denn nun verdaut der Doberdarm / ein gutes Stück vom Oberarm." Wer's länger mag, kommt auch nicht zu kurz.
(Saarbrücker Zeitung, 08.04.2010, kek)

 

Hermine und das Hauruck-Verfahren
"Im weißen Hendl" parodiert den schönsten Zustand der Welt, die Liebe, mit herrlich bissigen Kommentaren.
Jaja, die Liebe. . . die ganze Welt macht sie himmelblau, das Herzchen spielt verrückt, noch nie war das Leben so schön - doch was ist das? Eben noch lagen sich Mann und Frau glückselig in den Armen, da tönt aus dem Hintergrund ein gar böser Schüttelreim: "So manche wünscht, dass Rattengift bisweilen auch den Gatten trifft." Oder: "Komm, Schicksal, sei gnädig, und mach mich bald ledig. . ."
[...] Nun nimmt das "Hühnchentrio" schwülstige Operettenmelodien und -texte mit einer Ernsthaftigkeit aufs Korn, dass es eine wahre Pracht ist. [...] Man möchte selbst fast mit vor Glück zerfließen, wären da nur nicht die bissigen Texte, die Ody einstreut. Respektlos konterkariert der Dichter die scheinbar unendlichen Freuden des schönsten Gefühls der Welt. Ody erzählt in seinen Gedichten von wilden Nächten mit desaströsem Ausgang und der Einsamkeit, wenn das Füllhorn der Liebe geleert ist. Man möchte sich vor Lachen fast wegwerfen, wenn Ody die Geschichte von "Hermine" ausspinnt, die ihren Gatten nicht mehr erträgt und ihn darum im Hauruck-Verfahren ins Jenseits befördert - was ihr selbst gar nicht gut bekommt.[...] Das Publikum war hingerissen.
(Lyrikprogramm Im Weißen Hendl/Saarbrücker Zeitung/kjs/15.03.2010)


Wer sich gedacht hat, das saarländische Ensemble würgt das Hühnchen stellvertretend für unsere Landesregierung, sah sich getäuscht. Das "Hühnchentrio" würgte auch nicht an der Sprache, nein, geschliffen, wortreich, gefühlvoll gereimt setzte Lyiker Ody seine witzig-makabren Pointen, schließlich verenden in seinen Versen ein gutes Dutzend Haustiere.
[...) Die, die da waren [...), rieben sich ihre schmerzenden Lachmuskeln beim abschließenden Plausch.
(Lyrikprogramm Schwimm, Hühnchen, schwimm/GEW-Saarland/Georges Hallermayer/Februar 2010)


"Schwimm, Hühnchen, schwimm …", das war gleichzeitig auch die erste und letzte Zeile des Liedchens "Schwimm, Hühnchen, schwimm. Das Schwimmen ist nicht schlimm. Viel schlimmer ist das Untergeh'n, auf Nimmer, Nimmer Wiederseh'n. Schwimm, Hühnchen, schwimm", aus der Feder von Ody, das auch gleich zu Anfang mit dem Publikum einstudiert und zwischendurch immer wieder abgefragt wurde. [...]
Danach begann Ody mit einem wahren Feuerwerk an Gedichten, die zwar meist tragisch endeten, aber das Publikum trotzdem zu wahren Lachsalven hinrissen. Meist kurz und prägnant, dabei so präzise im Aufbau und mit einer Wortakrobatik, die schwer zu überbieten ist. Obwohl am Ende fast jeden Gedichtes ein Tier ums Leben kommt, meist durch abstruse Umstände, konnte sich vor Lachen kaum jemand halten. Zwischendurch relativierte als running gag Frau von Basedow die Geschichten. Sie hatte im Verlauf des Abends gleich den Verlust von drei Hündchen zu beklagen, bevor sie dann selbst aus dem Leben schied und im Tod noch ihr letztes Hündchen, wieder durch einen tragischen Unfall, mit aus dem Leben befördert.
(Lyrikprogramm Schwimm, Hühnchen, schwimm/21.11.2009 / Wochenblatt/ Lu)

Treffsicher aufs Zwerchfell

"Situationskomik im Stile von Slapstickeinlagen und zahlreiche literarische Pointen aus der scheinbar unerschöpflichen Feder des Dichters und Rezitators Ody (Gregor Köhne) sorgten für langanhaltenden Applaus, der sich selbst nach vielen Zugaben nicht beruhigen wollte. [...]
Der dritte im Bunde war Gregor Köhne, der mit seinen Gedichten an den legendären Heinz Erhardt erinnerte. Meist waren es kurze Gedichte […), die einen satirischen Streifzug durch Mutter Natur wagen. "Es steht mir ins Gedicht geschrieben" ist sein Lebensmotto, typisch sind kurze, einprägsame Wortspiele wie "Wale in Wallung" oder wenn "der Affe in Hast, den Ast verpasst… " Was er bot, war tierisch gute Selbstdarstellung. Er nahm die begeisterte Schar mit auf einen Streifzug, gepflastert mit Pleiten und Pannen, Irrungen und Wirrungen, gewürzt mit tiefsinnigem, bisweilen sogar schwarzem Humor."
(Schwimm, Hühnchen, schwimm/21.11.2009 / Die Rheinlandpfalz/ Reiner Hennl)

"... Das Publikum allerdings kommt nicht ohne Lachen davon, was vor allem den feinsinnigen, stilsicheren und gekonnt gereimten Liebesgedichten von Ody (Gregor Köhne) zu verdanken ist. Diese variieren von verträumt-romantisch ("Sollen unsrer Liebe Flügel wachsen") über humorig ("Der Affe hat im Abendrot mit der Giraffe Liebesnot") bis zu schwarzhumorig und manches Mal an Loriot erinnernd, wenn Ody reimt: "Was feucht ist, brennt nur selten - soll ja auch für Gatten gelten" oder "So manche wünscht, dass Rattengift zuweilen auch den Gatten trifft". Die untreue Ehefrau - deren Schönheit zunächst schwärmerisch beschrieben worden ist - wird mit Tee beseitigt: "Genau wie dich ließ ich ihn ziehn, und was da bitter, war Strychnin." Zu guter Letzt beweist Ody mit "La Le Lu", dass er auch singen kann ... "
(Premiere Im Weißen Hendl /11.07.2009 / Trierischer Volksfreund / Dorothee Quaré-Odenthal)

"Grandios ist nicht nur die schauspielerische Leistung der Protagonisten ... Grandios ist auch der durchgehend gereimte Text von Gregor Köhne alias „Ody“, der seinen Figuren manch flotten Spruch in den Mund legt ...
Es ist ein Stück, das rührt und nachdenklich macht, bei dem man lachen und
mitfiebern kann, und bei dem die Mischung aus Fröhlichkeit, Spannung und Mitgefühl so stimmig ist wie die Moral von der Geschicht: Jedes Kind ist
gut, so wie es ist. Weil das, was man selbst für einen Makel hält, in Wirklichkeit etwas ganz Besonderes ist. Und weil ein wahrer Freund einen gerade deshalb so gerne hat, weil man so und nicht anders ist."
(Premiere: Kinderstück Paulinchen reist zum Regenbogen / 23.03.2009 / Saarbrücker Zeitung / Alexandra Raetzer)

"Ody, ach Ody, das ist das Beste, das ich seit langem im Netz zu lesen bekam. Wünschte, selbst mit diesem bitterbösen Humor gesegnet zu sein. Reimen kann ich ja ganz ordentlich, aber Böses so zu verpacken ist wahre Kunst."
(13.03.2009 / BuchKritik BookRix)

"Das sind endlich einmal Verse, die sich durch Form- und Stilsicherheit, Musikalität, Einfallsreichtum, hinreichenden Wortschatz und viel Humor auszeichnen. Die Linie, die bei Wilhelm Busch beginnt (zumindest in ihm ihren ersten Höhepunkt hat), wird auf hohem Niveau fortgesetzt. Danach muss man hier lange suchen."
(21.02.2009 / BuchKritik BookRix)

"... Lange vor Gernhardt pflegten bereits Christian Morgenstern, Erich Kästner oder Wilhelm Busch den absurden Humor. Und mit Melitta Kessaris, Michael Schönen oder Gregor Köhne gibt es ebenbürtige Nachfolger. ..."
(Mindener Tagblatt, 13.10.2008 / Ursula Koch)

"Nicht nur Ochs und Esel wohnen im Bethlehemer Stall einer besonderen Geburt bei - nein, auch Hühnchen Henriette sitzt scheu in einer Ecke im Heu. Viele Menschen sind zugegen. "Wir haben nichts aufzutischen!", fällt Maria ein und: "Heut gibt es Huhn!", hat Josef die Lösung. "Mit einem Spritzerchen Limette - das war's dann mit Henriette", gibt Ody (Gregor Köhne) das Ende der Geschichte zum Besten, das vom Publikum mit viel Gelächter und Applaus quittiert wird."
(Lyrikprogramm Mist & Myrrhe, Volksfreund /Trier, 16.12.2008 / Dorothee Quaré-Odenthal)

"Schwimm Hühnchen Schwimm: Einmalig !!!! Ich habe lange nicht mehr soviel gelacht und mich so gut amüsiert!!! GROSSES Kompliment !!! Tolle Sache."
(Publikumskritik)

Er ist Gartenarchitekt, bastelt Websites, schreibt Texte auf Bestellung und er macht naturbelassene Lyrik und lässt unschuldige Hühner zu Wasser. Gregor Köhne alias Ody ist ein Mann mit vielen Talenten. ... Köhne mag Wortspielereien, Nachdenkliches und Augenzwinkerndes. Er kann auch Galle verspritzen, zielt jedoch nie unter die Gürtellinie. (Saarbrücker Zeitung)

Ich finde es toll, wie Ody von Ideen nur so sprüht, was Ody alles auf die
Beine stellt, das ist Kreativität pur! Vor allem genial, weil man ja
immer wieder jammert, Lyrik sei überhaupt nicht mehr gefragt und als
Lyriker könne man sich heutzutage nur noch die Kugel geben. Ody ist der
lebende Gegenbeweis! Und das gefällt mir so - da macht einer einfach, gegen
all die Unkenrufe - und siehe da, es gibt auch ein Publikum dafür. Das
wirkt richtig mutmachend und ansteckend. (P. v. C.)

Ody's RAUMGEFÜHL is evocative and moving, with an unexpected twist at the end. (NEW HOPE INTERNATIONAL REVIEW ON-LINE, Morelle Smith)

Odys Ideen, Geschichten und Umsetzungen sind perfekt und haben einen eigenen Stil. Man könnte nun sagen, es wäre eine Mischung aus Eugen Roth, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern. Das wäre vielleicht ein kleines Lob, aber entspräche es der Wahrheit? Odys Lyrik ist viel mehr für mich. Sie zeigt so vieles auf, ist immer auch eine wenig kritisch, aber immer lustig und heiter. So stelle ich mir Ody übrigens auch vor.
(JanLeonardo Wöllert)

Ich mag Odys lakonische Sprache, bei der die bösesten Gedanken mich vor Lachen schütteln. Habe selten so gerne über den Tod gelacht.
(Web-Kritik)

Ich mag Odys Wortwahlen, die parallel so feinfühlig und zart und so derb und gar brutal zu einer Art Harmonie zusammengefügt sind, wie ich es hier (in diesem Forum) nur von Ody kenne. Ein Humorgenuss ohnegleichen!
(Web-Kritik)

Humor und Sarkasmus habe ich selten so gut zu Papier gebracht gesehen.
(Web-Kritik)

Inhaltlich hervorragend verpackt, flüssig und mit Odys typischem Humor.
(Web-Kritik)

In sehr gekonnten Wort- und Geistspiralen führt Ody den Leser von einer Pointe zur nächsten, zwingt ihn zum Verleiben bis zum "bitteren" Ende, doch ohne jegliche Überfrachtung.... Ein absolutes Highligt!! (Web-Kritik)

Ein Meister des tiefsinnigen Humors und der glasklar verschleierten Perfektion. (Web-Kritik)

Er spielt ... mit der Sprache, wie ein Kind mit seiner Lieblingspuppe.
(Lieselore Warmeling)

Statt Trauergesang ertönte tosender Applaus für solche hundsgemeine Versedrechselei. (Zeitungskritik)

Ody aus Köln (2. Preis) lässt eine gewisse Luise einen Stierkampf erleben, in dem das Tier zum Tänzer wird. Im Flamenco-Schritte tanzt er zur Arenenmitte. Schreie der Begeisterung mischten sich im Saal mit solchen des Entsetzens, als das tolle Vieh "sabbernd (die Luise) küsst", das Normale wird angeblich von der Dame stark vermisst. (Zeitungskritik)

Auch Odys nicht so witzigen Gedichte sind sehr gut!
Er hat eine außergewöhnliche Begabung mit Sprache zu jonglieren, die dem
Leser und Zuhörer die Gelegenheit gibt, Worte und Sätze ganz neu zu
erleben. Wir sind gewohnt mit Sprache eher gedankenlos zu hantieren.
Odys Arbeiten geben neue Facetten in scheinbar gewohnten Denkmustern
und -strukturen. (Kollegen-Kritik)

Ich mag Odys satirisch-nonsense Art mit dem kleinen Spritzer bösartigen Humor.
(JanLeonardo Wöllert)

Ody gelingt mit "Bolero" eine höchst amüsante und anschauliche Schilderung einer ganz und gar verpatzten Eislaufkür, die trotzdem den ersten Platz einbringt. (Zeitungskritik)

Mixed Pickles heißt dieses Midlife Musical, das sich ganz amerikanisch ungeniert gibt, Sentimentalitäten auslebt und vor Klischees keinen Respekt hat. (Zeitungskritik)

Ladyboys ist eine emanzipatorische Love-Story mit ein paar soziologischen Schlenkern, Kintopp Zitaten und jeder Menge „Jefühl”. Der Text schneidet alles mögliche an und läßt es dann stehen, kippt Schubladen aus und ordnet sie nicht neu. ... Mit Ladyboys will der Autor dem Publikum nicht nur den gewohnt voyeuristischen Blick in die homosexuelle Szene bieten. (Zeitungskritik)

Seine Texte klingen meist sehr gesungen, melodisch, getanzt.
(Web-Kritik)

Genial. einfach genial ... kurz, prägnant, witzig und makaber.
(Web-Kritik)

Erneut hab ich seine Zeilen geradezu verschlungen ... einfach klasse und outstanding. (Web-Kritik)

Frech, tiefgründig und glänzend poliert. (Web-Kritik)

Formal, atmosphärisch und stilistisch wie immer herausragend.
(Web-Kritik)

Perfekte Verse – typisch Ody! (Web-Kritik)

Das Gedicht strotzt mal wieder vor lauter vergnügtem und schwarzem Ody-Humor - klasse, ironisch, einfach gut. (Web-Kritik)

Unter den "modernen" Dichtern gibt es - abgesehen von Erich Fried, Mascha Kalecko, Robert Gernhardt und Ody wenige, die meines Erachtens ansprechende und anrührende Liebeslyrik schreiben. (Web-Kritik)